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Lokale Netzwerke und Partnerschaften

Participants should be able to build a useful network and integrate themselves into existing networks. The aim is to connect as many people as possible in order to build a basis for personal, company-specific and systematic cooperation.

To reach this line it is important to develop an appropriate network strategy: Which goals should be achieved? What should the network achieve? What are the rules of the game?

Learning outcomes

Knowledge

Importance of partner and Community

Community Mapping (Theory)

Skills 

How to select partners?

Competences 

Ability to build community networks and successful partnerships


Ιστότοπος: E-learning courses powered by IDEC
Μάθημα: Soziales Unternehmertum durch kulturelles Erbe - CHEER - DE
Βιβλίο: Lokale Netzwerke und Partnerschaften
Εκτυπώθηκε από: Guest user
Ημερομηνία: Κυριακή, 5 Ιουλίου 2026, 1:55 πμ

1. Netzwerk-Grundlagen

In dieser vierten und letzten Einheit Ihres Kurses werden wir über die Vernetzung sprechen - denn sie ist zweifellos ein entscheidender Aspekt für den Erfolg in jedem Unternehmen, aber umso mehr in einem Bereich wie dem des Kulturerbes. In diesem ersten Teil von Einheit 4 werden wir uns auf die Grundlagen der Vernetzung konzentrieren: Was ist Vernetzung? Warum ist es wichtig? Woher wissen Sie, ob Sie ein guter Netzwerker sind und wie können Sie Ihr Netzwerk verbessern?


1.1. Warum Netzwerke? 10+X Gründe, weshalb Netzwerke wichtig sind

Wenn in der Fachwelt von "Vitamin B" die Rede ist, ist nicht der neueste Smoothie gemeint, sondern Bekannte, Beziehungen, Kontakte - wie immer man es nennen will. Gerade als junges Unternehmen hört man den Rat immer wieder: "Bauen Sie ein gutes Netzwerk auf und knüpfen Sie Kontakte." Aber warum sollten Sie das überhaupt tun? Schließlich kostet das Knüpfen und Pflegen von Kontakten viel Zeit und oft auch Geld. Wir haben einmal ein paar (überzeugende) Gründe für Sie gesammelt.

Niemand weiß alles
Gründer, die auf ein gutes Netzwerk zurückgreifen können, müssen keine Angst vor offenen Fragen haben. Es ist völlig in Ordnung, nicht alles zu wissen (schließlich ist das unmöglich). Ansprechpartner aus den verschiedensten Bereichen können Sie in fast jeder Angelegenheit beraten und ersparen Ihnen die mühsame Google-Recherche. Scheuen Sie sich nicht, von diesen großartigen Möglichkeiten Gebrauch zu machen.

Kontakte bringen Kunden
Wer in einem ruhigen Schrank sitzt und dort nicht bemerkt wird, sollte sich nicht wundern, wenn Kunden nicht erscheinen. Nutzen Sie Ihr Netzwerk, um sich als Experte zu präsentieren und sich weiterempfehlen zu lassen. Kaum ein anderer Akquisitionskanal ist für Start-ups wertvoller als die gute alte Mundpropaganda.

Das Selbstvertrauen wächst
Das Ansprechen von Fremden und die Schaffung eines fruchtbaren Gesprächs ist sicherlich der König des Networking. Es ist völlig normal, wenn man sich damit schwer tut und ein wenig Übung braucht. Aber seien Sie sicher, dass Ihr Selbstvertrauen von Zeit zu Zeit wächst - und das wiederum wird Ihnen auch in anderen Bereichen zugute kommen.

Gemeinsam statt einsam
Besonders Freiberufler und Einzelunternehmer merken schon kurz nach der Gründung ihres eigenen Unternehmens, dass es ziemlich einsam sein kann. Wenn Sie soziale Kontakte schätzen, ist es eine gute Idee, ein Netzwerk aufzubauen und von Zeit zu Zeit mit ihm zusammenzuarbeiten.

Es entstehen interessante Projekte
Ein Netzwerk ist auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, neue Projekte zu schaffen. Nutzen Sie den Austausch mit anderen Selbständigen, um über mögliche Kooperationen zu sprechen. Wenn alle Beteiligten offen für neue Ideen und kreativ sind, kann dies zu spannenden Projekten führen, die Sie voranbringen und Geld in Ihre Kassen bringen.

Ständige Weiterbildung
Hier finden Sie interessante Informationen zur Gründungsförderung, als wertvoller Tipp im Bereich Social Media - Netzwerke sind eine hervorragende Ausbildungsmaßnahme für Sie. Es ist wichtig, dass Sie Wissen nicht nur nehmen, sondern auch geben. Was genau damit gemeint ist, können Sie im Artikel 5 Regeln für erfolgreiches Networking nachlesen.

Es macht Spaß!
Wer sagt, dass es im beruflichen Bereich immer nur ernst gemeint sein kann? Wer sich aktiv vernetzt, wird bald feststellen, dass der Kontakt mit verschiedenen Menschen auch viel Spass machen kann. Natürlich kommt es immer auf den Anlass und das Umfeld an, aber generell sind ausgelassenes Lachen und entspannte Gespräche beim Networking keineswegs verboten.

Ablenkung ist gut
Ihnen schwirrt der Kopf, Sie haben noch so viele offene Punkte auf der To-Do-Liste und die letzte Konfrontation mit dem Kunden liegt Ihnen noch schwer im Magen? Dann lassen Sie die Arbeit einen Moment ruhen und gehen Sie zum Netzwerkabend. Es ist legitim, sie zu benutzen, um sich abzulenken und sich andere Gedanken zu machen.

Aus der Sackgasse heraus
Ein weiterer Klassiker ist dieser: Sie arbeiten intensiv an einem Projekt und sind bereits auf einem sehr guten Weg. Leider entpuppt sich dies irgendwann als Sackgasse. Man kommt nicht hin und her und weiß nicht, was man tun soll. In einer solchen Situation ist das berufliche und private Netzwerk Gold wert. Suchen Sie die Diskussion mit verschiedenen Personen und sprechen Sie Ihr Problem gezielt an. Manchmal erfordert es einfach die Perspektive eines Außenstehenden, um das Problem zu lösen. Das wissen auch die Teilnehmer einer Mastermind-Gruppe.

Unterstützung der persönlichen Entwicklung
Stillstand ist der Feind jedes Unternehmensgründers. Wenn Sie nicht in Bewegung bleiben und sich persönlich und beruflich weiterentwickeln, bleiben Sie irgendwann auf der Strecke und werden von Ihren Konkurrenten überholt. Auch hier erweist sich ein vielseitiges und hochwertiges Netzwerk als Hauptpreis. Indem Sie dieses Netzwerk nutzen, um sich auszutauschen, Hilfe anzubieten und zu erhalten, werden Sie sich (oft unbemerkt) kontinuierlich weiterentwickeln. Jeder frische Impuls, der Sie durch Ihr Netzwerk erreicht, kann Ihre Arbeit positiv beeinflussen und neue Ideen hervorbringen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten und setzen Sie sie bewusst ein.

Jetzt liegt es an Ihnen
Es gibt sicherlich noch viele andere Gründe, Zeit, Energie und manchmal auch Geld in ein gutes Netzwerk zu investieren. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Was ist Ihr letzter Grund für ein professionelles Netzwerk? Hinterlassen Sie uns einen Kommentar.

Source: https://bileico.com/blog/warum-netzwerken-fuer-existenzgruender-so-wichtig-ist.html




1.2. “Netzwerken” – Was ist das?

Unter Networking versteht man sowohl den Aufbau als auch die Pflege, Intensivierung und damit die Aufrechterhaltung von persönlichen und beruflichen Kontakten aus Gründen, die über das bloße Interesse an der Kontaktaufnahme hinausgehen. Networking ist ein nicht zu unterschätzender Soft Skill, der als geschickt eingesetzte Vitamin-B-Fähigkeit die unternehmerischen Chancen erhöht und gewinnbringende Kooperationen für die Gründer fruchtbar macht. "Bleiben Sie in Kontakt" ist das Credo der Vernetzung.

Im Idealfall entstehen so Netzwerke, die Gruppen von Menschen durch eine Beziehung zueinander definieren. Ihr Zweck ist es, sich gegenseitig zu unterstützen, Hilfe anzubieten und zu kooperieren; allerdings ohne die Beteiligung von Menschen außerhalb des Netzwerks, die einen Dienst leisten oder von den Aktivitäten des Netzwerks profitieren könnten.


Abbildung 1: Übersicht der Kontakte

figure 1


Diese Systematisierung der Kontaktpflege auf die Ziele der gegenseitigen beruflichen Rentabilität steht in engem Zusammenhang mit nutzbringenden wirtschaftlichen Aktivitäten und definiert daher Beziehungen im Sinne einer gegenseitigen, gefestigten Interaktion, d.h. über den bloßen Kontakt hinaus. Aus wirtschaftlicher Sicht sollte die Zusammenarbeit durch Vernetzung initiiert werden. Nur ein aktives, dicht verwobenes Netzwerk mit qualitativen Kontakten und häufigen Kontaktaufnahmen bringt Vorteile für beide Seiten und sichert langfristig die Wirksamkeit des Netzwerkes. Wirkt sich diese gezielte Vernetzung positiv auf die Karrierechancen aus, spricht man von zielorientiertem Networking oder Business Networking, wobei der Nutzen privater Beziehungen für den Beruf nicht außer Acht gelassen werden sollte. Dieses Prinzip lässt sich sehr gut auf Veranstaltungen wie z.B. Pitches anwenden (mehr dazu: News) und ist daher besonders für Start-ups relevant.

Gleichzeitig wird die Breite seines Wirkungsradius durch die Vernetzung über das Prinzip erreicht, dass der Kontakt eines Ansprechpartners auch ein Kontakt ist. Das bedeutet, dass nicht nur direkte Kontakte genutzt werden, sondern dass sich ein Kontakt verzweigt und selbstständig weiter vernetzt. Diese Vernetzung erfolgt besonders effizient über so genannte Agenten, die eine besonders große Anzahl von Kontakten um sich herum sammeln und damit als Multiplikatoren für diejenigen wirken, die einen oder mehrere Agenten kennen.

Source: https://www.deutschland-startet.de/gruenderlexikon-networking/


Abbildung 2: Mein Netzwerk

figure 2

Aufgaben:

  • Unterstreichen Sie die Schlüsselwörter
  • Bringen Sie die Schlüsselwörter in eine für Sie gute Reihenfolge


Zielsetzung:

Verstehen der Eigenschaften von sozialen Netzwerken, Kennenlernen der grundlegenden Konzepte und Begriffe der Netzwerkanalyse, Entwicklung der Fähigkeit, die eigenen Netzwerke zu visualisieren und ein Bewusstsein für das Potenzial der Netzwerk-Visualisierung zu schaffen. Erste Schritte beim Aufbau eines lokalen Netzwerks identifizieren und mögliche Herausforderungen erkennen.



1.3. Bin ich ein guter Netzwerker? (Aufgabe)


Wie oft sind Sie in Kontakt mit "alten Freunden"?

Punkte

1x pro Monat (3)

1x in 6 Monaten (2)

1x pro Jahr (1)


Wie viele Informationen geben Sie Ihren Freunden preis?


Wie geht’s! (1)

Gespräche über die alten Zeiten (2)

Erzähle, was ich im Moment tue (3)


Wie nutzen Sie ihre persönlichen Beziehungen?


Glückwünsche zum Geburtstag (1)

Man trifft sich regelmäßig (2)

Gegenseitige Unterstützung, privat und beruflich (3)


Sind Sie aktiv in Vereinen oder Verbänden tätig?

Ich bin Mitglied, aber kaum aktiv (2)

Ich bin sehr aktiv (3)

Ich habe keine Zeit für Vereine (0)


Welche Eigenschaften beschreiben Sie am besten?

Fähig zur Teamarbeit (2)

Ich bin gerne mit Menschen zusammen (3)

Neugierig (2)
Keine (0)


Wie betreiben Sie Ihr Netzwerk?


Welches Netzwerk? (0)

Visitenkarten genügen (1)

Ich versuche meine Netzwerke zu pflegen und auszubauen (3)


An wie vielen Netzwerkverantaltungen nehme Sie pro Jahr teil?

nur sehr wenige (2)


maximal 3 wichtige Veranstaltungen (3)


wenn möglich, keine (1)


Was machen Sie am Freitagabend?

Wenn möglich, mit Freunden, Kollegen oder Ex-Kollegen etwas unternehmen (3)

Wie immer, Musik hören, Fernsehen, Internet (1)


1-2 monatlich Treffen mit Freunden und Bekannten (2)


Sie lernen auf einer Verantaltung jemanden kennen. Wie stellen Sie sich vor?

Ich erwähne meinen Namen, lächIe und gehe weiter (1)

Ich lächle, halte Augenkontakt und Frage was die Person macht. (3)

Ich lächle, sage " Hallo" und versuche Personen zu finden, die ich kenne. (2)



Sources: http://www.smi-seminare.de/blog/sind-sie-ein-guter-netzwerker


Ergebnis:

Bis 14 Punkte: Sie haben noch nicht erkannt, wie wichtig Netzwerke sind. Sie finden es schwierig Kontakte zu knüpfen und zu halten. Sie sollten sich nicht nur als Fachmann/-frau sehen, sondern langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

14 bis 23 Punkte: Sie sind auf einem guten Weg zum Netzwerker. Einige Kleinigkeiten sollten Sie noch verbessern. Was sehen Sie als ihre Schwächen an?

Mehr als 23 Punkte: Sie wissen, wie wichtig Netzwerke sind, aber man muss weiterhin an sich arbeiten.

1.4. Wer soll Teil meines Netzwerks werden? (Übung)

Sei in deiner Wahl kreativ. Alles ist möglich. Denke groß! Auch “berühmte” Personen sind neugierig.

Welche 10 Personen möchten Sie persönlich kennen lernen?


Welche 10 ihrer Social-Media-Kontakte möchten Sie gern persönlich kennen lernen?


Welche 10 Unternehmen möchten Sie kontaktieren?


Mit welchen 10 Multiplikatoren (z. B. Personen, Zeitungen, Medien) möchten Sie Kontakt aufnehmen?


Zusatzaufgabe: Welche Vorteile erhoffen Sie sich aus diesen Kontakten?






1.5. Welches Netzwerk ist das richtige für mich?

Bei so vielen verschiedenen Netzwerken ist es nicht einfach, das richtige oder das richtige zu finden. Daher sollte jeder Unternehmensgründer die folgenden Fragen im Voraus beantworten:

  • Welches Ziel oder Anliegen verfolge ich? 
  • Welche Mitglieder werde ich treffen? Entspricht das meinen Erwartungen? 
  • Welche Regeln gelten im Netzwerk? 
  • Welche Vorteile hat die Teilnahme? 
  • Welches Engagement muss ich einbringen und wie viel Zeit muss ich aufwenden? Bin ich bereit dafür?
  • Wie hoch sind die Kosten? 
  • Wie beurteile ich die Erfolgsaussichten in Bezug auf meine Ziele? 
  • Sind die Veranstaltungsorte für mich gut erreichbar?

Natürlich ist es schwierig, alle diese Fragen aus der Ferne zu beantworten. Daher ist es sinnvoll, so viele Informationen wie möglich über die Netzwerke zu sammeln. Und das Beste daran: vor Ort. Besuchen Sie Informationsveranstaltungen der Organisationen, an denen Sie interessiert sind. Auf diese Weise können Sie sich ein Bild davon machen, wie es ist, ohne sich in mehreren Netzwerken engagieren zu müssen - als zahlendes Mitglied. Ansonsten gilt natürlich: Netzwerk in einem privaten Kreis. Das bedeutet: Kennen Sie jemanden, der in einem Netzwerk organisiert ist? Dann solltest du ihn bitten, seine Erfahrungen mit dir zu teilen. 


Abbildung 3: Wo bekommt man Geschäftskontakte?


1.6. Grundsätzliche Regeln für das Netzwerken

Grundregeln

Zu beachten!

Meine Überlegungen

1.Vorbereitung ist wichtig!

Anmeldung zur Teilnahme

  • Login und Registrierung
  • Infos an: XING, LinkedIn, Facebook…
  • Anfahrt zur Veranstaltung, Zeitplanung, Dresscode


2. Qualität vor Quantität!

Es  geht nicht darum so viele (oberflächliche) Kontakte wie möglich herzustellen, sondern um Kontakte im Sinne meiner Existenzgründung:

  • Wer kann für mich wichtig sein?
  • Seien Sie pünktlich zur Begrüßung / Input-Präsentation von Veranstaltungen


3. Zielsetzung der Vernetzung?

Wen möchte ich kontakten? Was ist wichtig?

  • Fachleute/Experten
  • Neue Ideen/Ideenaustausch
  • Problemlösungen (suchen/ anbieten)
  • Potenzielle Kunden/Lieferanten


4. Geben > Nehmen

- 70% geben
- 20% präsentieren
- 10% nehmen


5. Aufbau von Netzwerken ist langfristig

Kontakte halten und (systematisch) ausbauen


6. Verhalten während des Netzwerkens

  • Smalltalk
  • Aktive Kommunikation; interessante Personen selbst ansprechen
  • Einladungen annehmen/ aussprechen (z. B. Messestand, Betriebsbesichtigung...)
  • Körpersprache: offen, freundlich, interessiert, Augenkontakt
  • Finde Gemeinsamkeiten
  • Stelle Fragen. Bleib später in Kontakt
  • Visitenkarten nicht vergessen!!!



Source: https://bilei.com


2. Planung und strategische Aspekte

Die Vernetzung ist ein Mittel zum Zweck. Doch welche Ziele sollen durch Vernetzung erreicht werden? Hier sind die wichtigsten Fragen, die Sie sich bei der Erstellung eines Vernetzungsplans stellen müssen.

  • Welche Kontakte benötigt man für eine Existenzgründung?
  • Welche Sozialen Medien sind für mich relevant?
  • An welchen bestehenden Netzwerken möchte ich aktiv teilnehmen?
  • Welche Kosten für das Nerzwerken kann ich mir erlauben?
  • Wie viel Zeit und Anstrengungen will ich für das Netzwerken investieren?
  • Welche Empfehlungen benötigt man im Moment?


2.1. Einige Aspekte der Netzwerkstrategie

Sie wollen Ihr Netzwerk stärken und erweitern? Planen Sie dieses Projekt wie ein Projekt. Setzen Sie sich klare Ziele und entwickeln Sie die Netzwerkstrategie, die am besten zu Ihnen passt. Bleiben Sie dran!

  1. Status-quo: Welcher Ihrer bestehenden Netzwerkpartner kann Sie bei der Unternehmens-gründung besonders unterstützen?
  2. Elevator Pitches: Kurze Selbstdarstellung und der eigenen Kompetenz - was macht andere neugierig, mit Ihnen in Kontakt zu treten?
  3. Gelungene Selbstdarstellung (Online- und Offline-Medien): Präsentieren Sie sich professionell (z.B. Visitenkarten, Flyer, Social Media Profil). Achten Sie auf die Qualität Ihrer Selbstdarstellung!
  4. Netzwerken ist Teil des Geschäftslebens und des Alltags. Nutze jede Gelegenheit zum Netzwerken!
  5. Pflege deine bestehenden Kontakte.  Nutze (jede) Möglichkeit in Kontakt zu bleiben. Können diese Kontakte für andere Netzwerkpartner nützlich sein oder können sie Problemlöser sein?
  6. Prinzip “Geben und Nehmen”:  Wenn Sie Leute zusammen bringen, stärken Sie langfristig deren Netzwerk zum gegenseitigen Vorteil (Win-Win-Situation).


2.2. Soziale und solidarische Wirtschaft

Die Solidarwirtschaft ist eine Form der wirtschaftlichen Tätigkeit, bei der Geld als Bewertungs- und Zahlungsmittel ganz oder teilweise durch andere Prozesse oder Vereinbarungen ersetzt wird. Es verwendet Elemente des Korporatismus und Syndikalismus. Das Phänomen wird in den Sozialwissenschaften - Wirtschaft, Soziologie und Politikwissenschaft - untersucht. Kurz gesagt: Es handelt sich um alternative Wirtschaftsformen (z. B. Künstlerkollektive, Genossenschaften).

Solidarwirtschaft bezieht sich auf bedarfsorientierte, soziale, demokratische und ökologische Ansätze. Solidarwirtschaftliche Projekte sollten im Wesentlichen den Menschen dienen. Darüber hinaus basiert sie oft auf der Überzeugung, dass jeder Mensch Teil der Gesellschaft ist und dass seine Arbeit ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Fortschritts ist.

Solidarwirtschaftliche Projekte gibt es in vielen Regionen und Gesellschaftsformen, zum Beispiel in Lateinamerika, aber auch in Europa. Dazu gehören Open-Source-Softwareprojekte und alternative Bildungseinrichtungen, Wechselplattformen, Reparaturcafés, Sozialmärkte, For-Free-Shops, selbstverwaltete Unternehmen und Wohngemeinschaften.

Die Projekte und Modelle verfolgen i.d.R. kombinierte Ziele in drei Bereichen

  1. Gesellschaftliches Ziel: Die Gemeinschaft sollte demokratisch und sozial geordnet sein. Der Materialismus soll überwunden und der Einzelne wieder in das gesellschaftliche Leben integriert werden.
  2. Politisches Ziel: Mitbestimmung und Demokratie sollen ausgebaut werden. Ziel ist es, eine Art Solidargemeinschaft zu schaffen, die sich als ein System von Werten und Normen versteht, das sich auf den Einzelnen konzentriert.
  3. Wirtschaftliches Ziel: Die Lebens- und Arbeitsbedingungen sollten ohne Kreditaufnahme verbessert werden. Dazu gehören verschiedene Maßnahmen wie die Erhaltung der natürlichen Ressourcen, Nachhaltigkeit und bedarfsgerechtes Management. Gegebenenfalls sind vom Menschen verursachte Beeinträchtigungen oder Schäden zu beheben. Das wirtschaftliche Ziel überschneidet sich mit dem politischen und sozialen Ziel.

Neue soziale Bewegungen werden in diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnt. In ihnen engagieren sich die Menschen auch gegen die Folgen des globalisierten Kapitalismus, vor allem aber gegen Ausgrenzung, Marginalisierung, Arbeitslosigkeit und Verarmung. Sie kommen zusammen und versuchen, anderen Wirtschaftsmodellen als Gegenmodell des bestehenden Systems zu arbeiten. (https://de.wikipedia.org/wiki/Solidarische_%C3%96konomie)

In seinem Vortrag nennt Prof. Gert Scobel drei große gesellschaftliche Herausforderungen: Komplexität, Digitalisierung und Gemeinwohl (https://nrwschool.de/2018/10/24/ challenges by new-technologies-public-lecture-by-prof-gert-scobel/).

Die technologischen Herausforderungen lassen sich durch drei Begriffe beschreiben: Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Robotertechnik. Was bedeutet das im Detail? Die Ausstattung von Hard- und Software ist sowohl für die geschäftliche als auch für die private Arbeit von großer Bedeutung, ebenso wie die externe Kommunikation und Zusammenarbeit. IT-Sicherheit und Datenschutz müssen sowohl in Unternehmen als auch an externen Arbeitsplätzen (Home Office) gewährleistet sein. Die Zusammenarbeit (intern/extern) wird weiter zunehmen (siehe Blockchain).

Für den einzelnen Mitarbeiter bedeuten die technologischen Herausforderungen ein Höchstmaß an Flexibilität (Ort, Zeit) und neue Formen der Work-Life-Balance. Geistige und mentale Beweglichkeit  und berufliche Qualifizierungen (lebenslanges Lernen) sind Voraussetzungen für ein Mindestmaß an Beschäftigungssicherheit. Was sind die Folgen?

Pessimistische Einschätzungen gehen davon aus, dass ein großer Teil der einfachen und wiederholbaren Aktivitäten verschwinden wird und dass Arbeitslosigkeit zu einem gesellschaftlichen Problem werden kann. In diesem Zusammenhang gewinnen neuere Überlegungen zur Solidarwirtschaft und zur Tauschwirtschaft („Sharing Economy“) sowie einem „Dritten Weg“ an Bedeutung - auch für Start-ups.

Die Solidarwirtschaft ist eine Form der Wirtschaftstätigkeit, bei der Geld als Bewertungs- und Zahlungsmittel ganz oder teilweise durch andere Prozesse oder Vereinbarungen ersetzt wird. Sie verwendet Elemente des Korporatismus und Syndikalismus. Das Phänomen wird in den Sozialwissenschaften - Wirtschaft, Soziologie und Politikwissenschaft - untersucht.

Die Solidarökonomie bezieht sich auf bedarfsorientierte, soziale, demokratische und ökologische Ansätze. Solidarökonomische Projekte sollen grundsätzlich den Menschen dienen. Darüber hinaus basiert sie oft auf der Überzeugung, dass jeder Mensch Teil der Gesellschaft ist und dass seine Arbeit ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Fortschritts ist.

Abbildung 4 : Die Welt der Sozialunternehmen

figure4

Source: http://www.secumbria.org/


Solidarische Wirtschaftsprojekte gibt es in vielen Regionen und Gesellschaftsformen, zum Beispiel in Lateinamerika, aber auch in Europa. Dazu gehören Open-Source-Software-Projekte und alternative Bildungseinrichtungen, Tauschbörsen, Reparaturcafés, soziale Märkte, Umsonstläden, selbstverwaltete Unternehmen und Wohngemeinschaften.

Die Projekte und Modelle verfolgen oft Ziele in drei Bereichen:

- Soziales Ziel: Die Gemeinschaft soll demokratisch und sozial geordnet sein. Der Materialismus soll überwunden und der Einzelne wieder in das gesellschaftliche Leben integriert werden.

- Politisches Ziel: Mitbestimmung und Demokratie sollen ausgebaut werden. Es soll eine Art Solidargemeinschaft geschaffen werden, die sich als ein auf das Individuum ausgerichtetes Werte- und Normsystem versteht.

- Wirtschaftliches Ziel: Die Lebens- und Arbeitsbedingungen sollen ohne Kreditaufnahme verbessert werden. Dazu gehören verschiedene Anstrengungen wie die Erhaltung der natürlichen Ressourcen, Nachhaltigkeit und bedarfsgerechte Bewirtschaftung. Gegebenenfalls sollen vom Menschen verursachte Beeinträchtigungen oder Schäden behoben werden. Das wirtschaftliche Ziel überschneidet sich mit dem politischen und sozialen Ziel.

In diesem Zusammenhang werden auch neue soziale Bewegungen erwähnt. In ihnen engagieren sich Menschen auch gegen die Folgen des globalisierten Kapitalismus, vor allem aber gegen Ausgrenzung, Marginalisierung, Prekarisierung (unsichere, schlecht bezahlte Jobs), Arbeitslosigkeit und Armut. Sie kommen zusammen und versuchen, mit anderen Wirtschaftsmodellen zu arbeiten.i


i https://de.wikipedia.org/wiki/Solidarische_%C3%96konomie, last accessed: 24.11.2019.

2.3. Tauschwirtschaft (Sharing Economy) – eine Definition

1. Der Begriff „Tauschwirtschaft“ (auch "Gemeinschaftswirtschaft") bezeichnet die systematische Vermietung/das Verleihen von Gegenständen (z. B. Werkzeugen) und die gegenseitige Bereitstellung von Objekten, Räumen und Flächen, insbesondere durch Privatpersonen und Interessengruppen. Der Begriff "Share Economy" wird synonym oder - zusätzlich zur ursprünglichen Definition - in Bezug auf den Austausch von Informationen und Wissen verwendet.

2. Ziele und Eigenschaften: Nach der Idee der Ökonomie des Teilens sollte der Käufer etwas nicht in Eigentum verwandeln, sondern es vorübergehend nutzen, bewohnen und verwalten. Voraussetzung dafür ist natürlich in der Regel das Eigentum eines Lieferanten. Der Fokus liegt auf dem gemeinschaftlichen Konsum bzw. Nutzung. Die Ware wechselt den Besitzer, solange sie gebraucht oder verfügbar ist. Die Wartung liegt in der Regel in der Verantwortung des Eigentümers.

3. Internet-Plattformen: Mit elektronischen Plattformen und sozialen Netzwerken erreicht man einen großen Kreis von Interessenten, kann kurzfristig handeln und reagieren und eine optimale Nutzung erreichen. Einige Plattformen sind auf Wohngemeinschaften und Landgemeinschaften spezialisiert, andere ermöglichen Varianten wie Buch- und Schmuckgemeinschaften. Auch Tausch- und Geschenkbörsen gehören zu der kaum zu erhebenden Landschaft. Mit Hilfe von Social Media Funktionen werden Nachfrager und Anbieter bewertet und Vandalismus und Missbrauch sanktioniert.

4. Kritik und Ausblick: Die Ökonomie des Teilens wird von der Wirtschaft einerseits kritisch betrachtet  (Neue Konkurrenz) und andererseits produktiv genutzt. Carsharing zum Beispiel ist in einigen Ländern sehr beliebt und wird von Genossenschaften und Unternehmen betrieben. Darüber hinaus werden Privatfahrzeuge in öffentliche Taxis umgewandelt und Apps bringen Fahrer und Gäste zusammen (z. B. Uber). Was die Nutzer betrifft, so wird kritisiert, dass vor allem diejenigen, die Zugang zur virtuellen Welt haben, auch Zugang zur Sharing Economy erhalten, die mit den Begriffen der Informationsethik eine digitale Kluft oder digitale oder informationelle Ungerechtigkeit bedeutet – Junge haben Kenntnisse und Zugang, Alte nicht. Was die Vermittler betrifft, so fällt auf, dass sie ganze Branchen allein über ihre Plattformen erschüttern können, ohne ihre eigenen Häuser, Fahrzeuge, Inhalte usw. zu besitzen. Dieser "Plattformkapitalismus" (Sascha Lobo) kann durch Information und Geschäftsethik angesprochen werden. Auf der positiven Seite wird die Umwelt geschützt und der Konsum wird bewusster und sozialer. Die Sharing Economy erhält in Krisenzeiten einen Schub; gleichzeitig sollte sie Ausdruck der Erfahrungs- und Spaßgesellschaft sein.            

(Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/sharing-economy-53876)

 

Zusätzliche Information:

Eine Genossenschaft ist eine autonome Vereinigung von Personen, die sich freiwillig zusammengeschlossen haben, um ihre gemeinsamen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse und Bestrebungen durch ein gemeinsames, demokratisch kontrolliertes Unternehmen zu erfüllen. (Quelle: https://www.ilo.org/global/topics/cooperatives/lang--en/index.htm)

 


Abbildung 5 : Veränderung der Wirtschaftslandschaft

figure 5

Source: https://medium.com/rsa-reports/fair-share-reclaiming-power-in-the-sharing-economy-499b46bd4b00

Frage: Was hat das mit Vernetzung zu tun?



3. Netzwerken als sozial orientierter Unternehmer

Ein sozial-orientierter Unternehmer:

- versucht, eine ungelöste soziale Aufgabe zu erfüllen (Theorie des Wandels),

- strebt nicht nach finanziellem Gewinn, sondern nach sozialem Erfolg (soziale Auswirkungen),

- gründet seine Werte auf Demokratie, Menschenwürde und Nachhaltigkeit (Compliance),

- erwirtschaftet die notwendigen personellen und sozialen Ressourcen (Capacity Building),

- und kann dies in seinem Geschäftsmodell abbilden.

Unter Berücksichtigung dieser Definition von Sozialem Unternehmer („Social Entrepreneur“) benötigt ein Unternehmensgründer ein Netzwerk, das wirtschaftliche, soziale, gesellschaftliche, politische und ökologische Aspekte einbezieht und verbindet. Dies bedeutet eine hohe kommunikative und kooperative Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen Menschen und Institutionen – in und außerhalb der Existenzgründung bzw. des bestehenden Unternehmens. Vernetzung bedeutet mehr als nur digitale Netzwerke.

Wenn von Sichtbarkeit in Netzwerken gesprochen wird, mein man viel mehr als nur digitale Plattformen. Diese sind sicherlich ein wichtiges Instrument, vor allem wenn es um die internationale Vernetzung geht. Aber auch heute noch spielt die Vernetzung eine wichtige Rolle im "realen" - also analogen - Leben. Vielleicht ist der persönliche Kontakt heute noch wichtiger als früher. Gerade in einem Marktumfeld werden oft Unternehmen beauftragt, deren Werte und Kultur vom Sozialunternehmer gelebt werden und dies öffentlich sichtbar machen.

Mit Sichtbarkeit mein man zum Beispiel eine stärkere Präsenz auf Veranstaltungen, die Teilnahme an Podiumsdiskussionen und die regelmäßige Pflege persönlicher Kontakte. Die Sichtbarkeit kann auch durch eine gezielte Kommunikationsstrategie verstanden werden. Wer Zukunftsthemen aktiv setzt und vorantreibt, wird i n der lokalen/regionalen Gemeinschaft nach und nach als jemand wahrgenommen, der Lösungen für bestimmte Probleme bieten kann.


Abbildung 6: Soziales Unternehmertum



3.1. Networking und Soziale Medien (Social Media)

Machen Sie persönliche Kontakte zu virtuellen und virtuelle Kontakte zu persönlichen! Finden Sie die richtige Mischung aus Offline- und Online-Aktivitäten. Die Vernetzung mit persönlichen Kontakten online hat folgende Vorteile:

- Sie können leichter in Kontakt bleiben,

- sind Sie immer auf dem neuesten Stand,

- Sie bleiben präsent und

- Sie reduzieren den Zeit- und Geldaufwand.

Soziale Medien bringen Menschen zusammen, die sich im realen Leben nie treffen würden, und soziale Medien sind offen für neue Kontakte. Wo auch immer Sie oder Ihre Kontakte sind, Sie sind überall auf der Welt verbunden. Welche Möglichkeiten bieten Social Media für Start-ups und Sozialunternehmer? Sie sind in der Lage, soziale Medien als:

  • Marketinginstrument (Markenbildung, Produktmarketing, Marktforschung) und/oder
  • Kommunikationsinstrument (Kundengewinnung, Kundenbindung, Kundenbetreuung, Informationsquelle, Weiterbildung und Schulung)

Aber vielleicht fragen Sie sich: Welche Plattform ist die richtige für mich? Hier sind noch einige Hinweise, welche Plattform für die Vernetzung die richtige für Sie sein könnte. Es gibt viele verschiedene Social-Media-Plattformen, die für private und/oder geschäftliche Zwecke genutzt werden können. Wir möchten an dieser Stelle keine Werbung oder Empfehlungen aussprechen. Details, Nutzungsbedingungen, Datenschutz etc. finden Sie in den jeweiligen Geschäftsplattformen. Welche Plattform ist für mich geeignet? Was bieten die Plattformen und welche Zielgruppen möchte ich erreichen?

Kurzer Überblick der bekanntesten Plattformen

Facebook

Kommunikationsmanagement; Markenbildung; Produktmarketing

Snapchat

Junge Zielgruppe; Austausch von Fotos, Filmen, Videos und Informationen

WhatsApp

Bildung von Gruppen; Austausch von Informationen, Terminabsprachen usw.

Instagram

Produktmarketing, Entwicklung der Unternehmensmarke

Twitter

Bloggen; Blogmarketing ; Medienarbeit; PR

XING or LinkedIn

Bildung von Expertengruppen;Entwicklung der Unternehmensmarke; Informationen zu den eigenen Fähigkeiten und Qualifikationen, Verkauf

YouTube

Videomarketing; Kommunikationsmanagement


Es gibt einige wichtige Dinge, die Sie bei der Verwendung einer Plattform beachten müssen:

  • Erstellen Sie ein Profil, das korrekt und aktuell ist. Ihr Online-Profil ist Ihre Visitenkarte!
  • Ihre Persönlichkeit wirkt am besten mit einem professionellen Foto.
  • Überprüfen Sie die Einstellungen für das Social-Media-Profil (Einstellung der Privatsphäre)
  • Aktualisieren Sie den Inhalt regelmäßig!
  • Qualität vor Quantität (“Weniger ist Mehr!”)
  • Beachte gesetzliche Regelungen und Datenschutz!
  • Nutze die Daten und Statistiken, die die von den Plattformen angeboten werden.

Entwickeln Sie Ihre eigene Social-Media-Strategie: Erkennen Sie die Vorteile von Social Media; Ziele, Zielgruppen; wählen Sie die richtigen Kanäle; denken Sie über Fotos, Text, Video, Podcast nach; verwenden Sie einen Zeitplan; suchen Sie nach Inspirationen; verbinden Sie Ihre Netzwerkaktivitäten.

Überlegen Sie sich mögliche Risiken und wie Sie mit ihnen umgehen können:

  • Shit-Storm
  • Warnschreiben
  • Welche Daten und Informationen sind öffentlich, privat oder nur für bestimmte Gruppen zugänglich?
  • Datenmissbrauch: Viren, Trojaner und Datendiebstahl


3.2. Networking bedeutet mehr als digitales Netzwerken

Wenn wir über Sichtbarkeit in Netzwerken sprechen, meinen wir viel mehr als nur digitale Plattformen. Diese sind sicherlich ein wichtiges Instrument, insbesondere wenn es um die internationale Vernetzung geht. Aber auch heute noch spielt die Vernetzung eine wichtige Rolle im "richtigen" - also analogen - Leben. Vielleicht ist der persönliche Kontakt heute noch wichtiger als früher. Gerade in einem Marktumfeld erhalten oft Unternehmen den Zuschlag, deren Werte und Kultur vom sozialen Unternehmer gelebt werden und dies öffentlich sichtbar machen. Dies gilt in besonderem Maße für Existenzgründer und Start-ups im Bereich der sozialen und solidarischen Wirtschaft sowie im Bereich des kulturellen Erbes.

Unter Sichtbarkeit verstehen wir zum Beispiel eine stärkere Präsenz bei Veranstaltungen, die Teilnahme an Podiumsdiskussionen und die regelmäßige Pflege persönlicher Kontakte. Sichtbarkeit kann auch durch eine gezielte Kommunikationsstrategie verstanden werden. Wer aktiv Zukunftsthemen setzt und vorantreibt, wird in den Diskursen zunehmend als  akziver Gestalter („Agenda-Setter“) wahrgenommen.

Fragen zur Selbstbewertung zum eigen Netzwerken

Ja

Nein

Haben Sie die notwendige Unterstützung durch ihre Familie, Verwandte und Freunde?



Ganz allgemein, glauben Sie, dass Netzwerken  sinnvoll ist?



Gehen Sie gerne zu berufsbezogenen Veranstaltungen? Die letzte Veranstaltung war:



Haben oder hatten Sie in ihrer beruflichen Tätigkeiten viel mit Menschen zu tun?



Halten Sie noch Kontakt mit früheren Mitschülern/-innen, Kollegen/-innen oder anderen Personen?



Ich knüpfe gerne Kontakte und komme leicht ins Gespräch.



Sind Sie Teil eines Social Networks , z. B.   

XING, LinkedIn, Facebook, Twitter?



Nehmen Sie regelmäßig an Veranstaltungen teil und ihr Netzwerk zu pflegen oder auszubauen? Z.B.:



Sind Sie aktiv in ihrer Kommune tätig (z. B. Sportverein, Sportgruppe, Gesangsverein, Theatergruppe…)? Z.B.:



Fällt es Ihnen leicht Menschen anzusprechen?



Kennen Sie die 5 Grundsätze des Netzwerkens? Es sind:



Kennen Sie die 5 größten Fehler beim Netzwerken? Es sind:



Haben Sie bereits über eine Netzwerkstrategie nachgedacht?



Waren die Hinweise und Übungen zum Netzwerken hilfreich?